Montreal ist riesig, ueberwaeltigend und multikulturell. Am ersten Abend haben wir vietnamisisch gegessen - wofuer ich eine gefuehlte Stunde gebraucht habe, da ich noch nie mit Staebchen gegessen habe. Naechster Tag: Ausflug nach Little Italy, italienischer Kellner, der englisch und franzoesisch spricht (und versucht, mich von allen Sodas in seinem Restaurant zu ueberzeugen, die er aber nicht mal selbst mag!) portugiesisches Brot und das alles in Kanada :) Einfach unglaublich.
Die schiere Groesse Montreals faellt einem nicht nur auf, wenn man sich mehrmals am Tag verlaeuft, sondern auch ganz deutlich, wenn man den wunderschoenen Panoramablick vom Mont Royal geniesst. Die Stadt liegt mir zu Fuessen! :)
Ausser Vierteln mit fast jeder europaeischen Richtung, einer ausgepraegten Homosexuellen-Szene und den besten Moeglichkeiten zum Shoppen - ob ueber oder unter der Erde - besitzt Montreal auch den drittgroessten Botanischen Garten der Welt, in dem man sich uebrigens fast noch besser verlaufen kann als in der Stadt selbst. In diesem haben wir eine Austellung von chinesischen Lampions besucht, die einfach wunderschoen war.
Nachdem wir noch einen obligatorischen Bagel, die Spezialitaet Montreals, probiert haben, ging es weiter mit dem Bus nach ... Ottawa!
In der beschaulichen Hauptstadt, die nicht mal eine Million Einwohner hat, wohnen wir in einem ehemaligen Gefaengnis, das nun zum Hostel umgebaut ist. Angeblich soll es hier spuken...aber eigentlich haben eher wir unsere Schlafsaalmitbewohner aufgeweckt, als wir mitten in der Nacht von einem Salsaclub zurueckgekommen sind. Ich und Salsa? Ohja! :) Nachdem Liana mir ziemlich vergeblich ein paar Grundschritte beibringen wollte - sehr zur Belustigung aller anderen - hat der Chef uns quasi einen Mitleidsdrink ausgegeben und wir wurden dann doch noch aufgefordert. Das sah bei mir dann wahrscheinlich eher weniger nach Salsa oder irgendwas anderem aus, Spass gemacht hat es aber trotzdem :)
Da wir uns hier in der Hauptstadt befinden, haben wir natuerlich auch eine Fuehrung durch das kanadische Parlament gemacht, was hier kostenlos angeboten wird und nur zu empfehlen ist. Ebenfalls kostenlos waren wir im Canadian Museum of Civilization, wo wir ALLES ueber die kanadische Geschichte und die Ureinwohner gelernt haben.
Und da ich leider keine Bilder hier hochladen kann (Nachtrag; jetzt schon!), kommt noch ein kleines Raetsel: Was ist das - gross, schwarz, hat acht Beine, haesslich, ist angeblich Kunst?
- Richtig, es ist die riesige Spinne "Maman" von Louise Bourgoise, die es offensichtlich nicht lassen kann, mich sogar bis nach Kanada zu verfolgen und hier vor dem Museum fuer Kunst steht - ziemlich deplatziert, wenn man mich fragt.
Also dann, morgen gehts weiter nach Toronto und ich will schliesslich nicht den ganzen letzten Tag am Computer verbringen - au revoir!
0 Kommentare:
Kommentar veröffentlichen